[Teaser] „Bürgerfrühschoppen“ im Mai 2018

Auch im Jahr 2018 wird aller Voraussicht nach im Mai der vom Arbeitskreis Tübinger Verbindungen (AKTV) veranstaltete „Bürgerfrühschoppen“ statt finden.
Dieser stellt ein identitätsstiftendes Moment für die Tübinger Verbindungen dar.
Man kommt zusammen, trinkt Bier, isst Bratwürste und gibt sich bürgernahe.
Dieser scheinbaren Normalität wollen wir uns entgegen stellen! Denn bei studentischen Verbindungen handelt es sich in der Mehrzahl immer noch um reaktionäre und elitäre Strukturen.
Achtet auf weitere Ankündigungen, checkt unsere Homepage oder die der *[ART]* und lasst uns gemeinsam den „Bürgerfrühschoppen“ zu unserer Party machen!

Rechten Eliten keine Plattform bieten!

[Soliparty für Antifas] Exquisiter Techno++Blauen Salon++22:00 Uhr++2 Floors

Am 29.04.2017 kam es zu einem versuchten Angriff von Faschisten der Kleinstpartei „Der III.Weg“ auf einen antifaschistischen Infostand in Rottenburg am Neckar. Die anwesenden Antifaschist*innen reagierten so besonnen, dass sich die Angreifer schnell gezwungen sahen das Weite zu suchen.
Diese Antifaschist*innen sind nun von Repression betroffen!
Mit der Repression stellt die Staatsanwaltschaft und Polizei die Tatsachen mal wieder auf den Kopf: antifaschistische Gegenwehr wird verfolgt und soll bestraft werden, die Faschisten, von welchen der Angriff ausging, werden geschützt und als Opfer dargestellt.

Bei der Party, bis ein*e Anwalt*in kommt, besorgen unter anderen StirckStrack, Tim Loose und Ma&Mo die aller feinsten Sounds

[Pforzheim] Aufruf zu den Gegenprotesten der Fackelmahnwache am 23. Februar 2018

Auch dieses Jahr wird am 23. Februar eine Nazifackelmahnwache auf dem Wartberg in Pforzheim geben. Diese wird erneut nicht ohne unseren Protest stattfinden! Diese beginnen mit einer antifaschistischen Demonstration um 18.00 am Pforzheimer Bahnhof. Für eine gemeinsame Anreise gibt es einen Treffpunkt:

DATUM: 23.02.2018
ZEIT: 15.15 Uhr
ORT: Tübingen Hbf

Hier zum Aufruf von „…NICHT LANGE FACKELN“

[Antifa History] Remember the past – fight in the present! #1: Der Mössinger Generalstreik 1933

+++50 Personen besuchen Film und Diskussion+++
+++70-100 Personen beteiligen sich an historischem Gedenkspaziergang+++
+++120 Personen nehmen an Kundgebung anlässlich des 85. Jahrestags des Generalstreiks teil+++
+++Otto-Merz-Straße in Jakob-Textor-Straße umbenannt+++

Am Abend des 30. Januar, dem Vorabend des Generalstreiks, fand im gut gefüllten Club Voltaire in Tübingen eine Veranstaltung zum Mössinger Generalstreik statt. Hierbei wurden Ausschnitte des Films „Da ist Nirgends Nichts gewesen, außer Hier“ gezeigt. In diesen berichten Zeitzeugen, Streikende und Historiker sehr detailliert, über das damals Geschehene. „Ich täts wieder tun!“ sagte da Einer und berührte damit alle Anwesenden.
Das kann nur als klare Aufforderung verstanden werden, sich auch Heute den Rechten jedweder Couleur offensiv entgegenzustellen. In der anschließenden Diskussion war dies eben so Thema ,wie die lokale Verankerung der Kommunist*innen in den damaligen Arbeiter*innenvereinen und im örtlichen Leben. Nicht ohne Grund beteiligten sich hier über 800 Menschen am Generalstreik gegen die Machtübertragung auf Hitler und die deutschen Faschisten.
Dies, so war die Meinung vieler, müsse Linken als positives Beispiel dienen und es sei eine ihrer Aufgaben, Ereignisse wie diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Am 03. Februar trafen sich ca. 70-100 Menschen vor der Langgass-Halle, der ehemaligen Turn- und Versammlungshalle der Mössinger Arbeiter*innenvereine. Hier begann der historische Gedenkspaziergang auf den Spuren des Generalstreiks durch den der, mit dem Streik sehr bewanderte, Lokaljournalist Jürgen Jonas führte. „Von dieser Halle, welche von den Arbeiter*innen selbst errichtet worden war, hatte sich der Streikzug in Bewegung gesetzt“, erzählte er. „Vor der Pausa, einem ansässigen Textilbetrieb, warteten die Streikenden auf das Abstimmungsergebnis der Angestellten. Diese beschlossen sich anzuschließen und so zogen sie weiter zur Trikotfabrik Merz. Seinen Arbeiter*innen drohte der Fabrikinhaber Otto Merz mit dem sofortigen Rauswurf, seinen Worten ließ er Taten folgen. Es beteiligten sich dennoch Viele. Andere wurden auch von ihren Maschinen gerissen und so zum Mitmachen genötigt. Dies sei ein Schatten auf dem Streik, der aber in seiner Art trotzdem das Richtige gewesen ist“, so Jonas. „Danach ging es zu Burkhardt, hier standen sie vor verschlossenen Türen. Als die Staatsmacht anrückte zersprengten sich die Streikenden, es gab aber Festnahmen. In den Folgetagen gab weitere, über hundert Verurteilungen standen am Ende zu Buche. Auch nach Ende der faschistischen Diktatur war nichts mehr wie es einmal war in Mössingen. Das zeigt insbesondere der Umgang mit dem Ereignis. Es dauerte Jahrzehnte bis die Stadt eine Gedenktafel an der Langgass-Halle anbringen ließ.

Bei der im Anschluss stattfindenden Kundgebung kritisierte Andrea Ayen, selbst Nachfahrin von Streikteilnehmern, genau diesen Umgang. Sie forderte einen öffentlichen Platz als Gedenk- und Erinnerungsort, sowie eine Dauerausstellung über den Generalstreik, um Mössingen hiermit und nicht nur mit schönen Wanderwege und Hotels berühmt und für Touristen attraktiv zu machen. Danach folgten die Redebeiträge von LiSt (Linke im Steinlachtal), sowie vom DGB, der von Jan Becker vertreten wurde. In seiner Rede schilderte er heutige gewerkschaftliche Auseinandersetzungen mit neuen rechten „Gewerkschaften“ und Arbeitnehmervereinigungen, welche im Fahrwasser der AfD mitrudern und was ihr Erstarken und Entstehen für künftige Betriebsratswahlen und Tarifverhandlungen bedeutet. In der Rede der VVN-BdA sprach Janka Kluge über einen weltweiten Rechtsruck sowie die Notwendigkeit von antifaschistischer Erinnerungsarbeit in diesen Zeiten. Außerdem rief sie alle Antifaschist*innen zur gegenseitigen Solidarität auf. Verschiedene praktische Herangehensweisen und Aktionsformen sollten und dürften kein Spaltungsgrund sein. Die folgende Rede der Antifaschistischen Aktion [Aufbau] Tübingen behandelte die Frage der gemeinsamen Organisierung hin zu einer antifaschistischen Massenbewegung und betonte, dass antifaschistische Praxis nicht an der Frage der Legalität sondern an der Frage der Legitimität und der politischen Notwendigkeit ausgerichtet werden müsse. „Das dies mitunter Repression von Seite des Staates bedeutet, erleben Antifaschist*innen immer wieder“, so die Antifaschist*in, „Damals wie Heute“. Die letzten beiden Reden kamen von einer Gruppe junger Kommunist*innen und der DKP. Im Anschluss an die Reden informierten sich viele am Infotisch, auf dem Flyer und Broschüren, der verschiedenen aufrufenden und unterstützenden Gruppen, auslagen. Insgesamt nahmen ca. 120 Interessierte an der Kundgebung teil.

Zusätzlich zu Gedenkspaziergang und Kundgebung haben einige Antifaschist*innen die Schilder der Otto-Merz-Straße in Jakob-Textor-Straße verändert. Der Maler Jakob Textor hat am Streik 1933 teilgenommen und wurde hierfür wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Tateinheit mit erschwertem Landfriedensbruch“ verurteilt. Jakob Textor war wie viele Andere Mitglied im Arbeitersportverein und ein Aktivist der Arbeiterbewegung. Otto Merz dagegen war Fabrikant und der Erste der die Staatsmacht gegen die Streikenden auf den Plan rief. Im Nachgang feuerte er viele seiner Angestellten aufgrund der Teilnahme am Streik gegen Hitler und die deutschen Faschisten.

Bilder:

Im Folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag:

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten, Liebe Anwesende,

Mit dem Auftreten von HoGeSa, PeGiDA und den öffentlichen Kursdebatten in der AfD wurden rassistische, sexistische und antifeministische Ausfälle wieder salonfähig.
Mit Beginn der „Fluchtkrise 2015″ setzen rechtspopulistische Kräfte auf rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete und auf eine verstärkte Ablehnung der bürgerlichen Medien, Stichwort Lügenpresse. Dies lässt sich weltweit beobachten, so gehen auch auch international Rechte gegen Journalisten und die Presse vor, die beiden prominentesten Beispiele sind sicherlich Trump und Erdogan.

In ihrer Propaganda stilisieren sich Rechte häufig als Opfer und zugleich einzige Alternative zur aktuellen Politik. Dabei vergessen viele der Befürworter rechter Politik und Einstellungen , dass sich diese immer gegen sie richten. Vordergründig scheint sie sich für die „Rechte des deutschen Volkes“ einzusetzen, der Rattenschwanz der sich dadurch ergibt wird aber ignoriert. So dient diese Propaganda nicht zuletzt dazu, die Bevölkerung zu spalten.

Den Lohnabhängigen soll mit dem Feindbild „Flüchtling/Ausländer“ eine Bedrohung von außen suggeriert werden. Dabei ist es die Politik der Herrschenden und des Kapitals die sich gegen die Lohnabhängigen richtet. Zunehmender Sozialabbau und damit die einhergehende Verschlechterungen der Lebenssituation sind im direkten Interesse des Kapitals, denn hier durch können Profite gesteigert werden. Eine Arbeiter*innenbewegung die gegen einen vermeintlichen Feind von außen kämpft, kämpft nicht gegen eben jene Politik. Mehr noch, sie zerfrisst sich selbst und ist am Ende nicht mehr in der Lage gegen die Kürzungen und für mehr Lohngerechtigkeit zu kämpfen. Daher ist es für uns unabdingbar im Kampf gegen Rechts den Kapitalismus als Erhalter und Beförderer von rechten Einstellungen zu kritisieren.

Eine Antwort auf die Verschiebung der gesellschaftlichen Verhältnisse nach Rechts liegt für uns in der Frage der Organisierung.

Wie überzeugen wir mehr Menschen davon sich offensiv gegen Rechts aufzulehnen?
Wie muss antifaschistisch organisiert werden?
Wie können wir den Rechten wirkungsvoll etwas entgegensetzen?

Immer wieder wird versucht mit großen bundesweiten Bündnissen aus Parteien, Gewerkschaften und NGOs etwas gegen Rechts zu tun, jedoch werden diese dann vor allem als Bühne zur Selbstrepresentation missbraucht, eine gemeinsame Linie gibt es nicht. Diese Bündnisse erreichen zwar eine breite Öffentlichkeit, bleiben aber ein konkretes Handeln schuldig, mehr noch, eine lokale Wahrnehmbarkeit ist häufig nicht vorhanden.

Wir sind der Meinung, das antifaschistische Akteure sich zunächst lokal aufstellen müssen, das heißt eine lokale Verankerung halten wir für wichtiger als eine bundesweite Wahrnehmbarkeit. Wir wollen Anlaufstellen bieten an denen jede*r mitmachen kann, unsere Aktionen so gestalten, dass sich viele daran beteiligen.

Unser Ziel ist der Aufbau einer Antifaschistischen Bewegung. Einer Bewegung die nicht tatenlos dabei zusieht wie sich Rechte überall breit machen sondern entschieden dagegen vorgeht. Das beinhaltet für uns auch das Blockieren, Stören und Verhindern von rechten Auftritten, egal wann und wo diese stattfinden sollen. Dafür brauchen wir lokal arbeitende Bündnisse, welche handlungsfähig sind, sich auf eine gemeinsame Linie einigen können, und in denen verschiedene Aktionsformen ihre Legitimität besitzen. Denn nur gemeinsam und auf verschiedenen Ebenen können wir den Rechten die Stirn bieten. Um das zu erreichen müssen wir uns organisieren. Nur wenn wir kontinuierlich Zeit und Energie in den Aufbau eigener Strukturen stecken können wir eine Wirkung entfalten.

Anhand von historischen Ereignissen können wir Schlüsse für unsere eigene Praxis ziehen:
Was hat funktioniert? Was nicht? Welche Fehler wurden gemacht?

Das Beispiel Mössingen zeigt, was möglich ist, wenn linke Kräfte lokal verankert, ja gut organisiert sind. Damals waren auch nicht viele Teil der Kommunistischen Partei, das lokale Ansehen und die Verankerung haben dazu geführt, dass sich viele Mössinger*innen an den Streikaktionen beteiligt haben trotz zu erwartenden Strafen und Verurteilungen im Falle eines Scheiterns.

Die Streikenden von 1933 waren im Nachgang ihres Auflehnens mit etlichen Strafverfahren konfrontiert. Fast 100 wurden vor dem Landgericht Tübingen angeklagt, wegen Hochverrats und Landfriedensbruch. Wie die Streikenden damals, so sind Antifaschist*innen auch heute von Repression betroffen und so ist es gerade zu ironisch das nachwievor einer der am häufigsten formulierten Vorwurfe Landfriedensbruch ist. Landfriedensbruch ist eine Kollektivstrafe mit der es möglich ist, ganze Gruppen von Demonstrierenden abzuurteilen, ohne dass es konkrete Tatvorwürfe gegen Einzelne gibt.
Und dass der Staat durchaus kein Interesse an starkem antifaschistischem Engagement hat zeigt ein Vorfall der sich jüngst in Rottenburg ereignete: Faschisten der Kleinstpartei „Dritter Weg“ griffen einen Infostand von Antifaschist*innen an. Nun sind die antifaschistischen Aktivist*innen, welche sich lediglich selbstverteidigten, mit verschiedenen Strafverfahren konfrontiert. Der Staat ist somit für uns kein Partner im Kampf gegen Rechts!

Konkreter Antifaschismus muss von uns selbst gemacht werden. Dabei setzen wir uns unsere Grenzen selbst und richten unsere Aktionen nicht an der Frage der Legalität sondern an der (Frage) der Legitimität aus.

In diesem Sinne:
Gegen das Vergessen!
Für einen konsequenten Antifaschismus!
Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

[Antifa History] Remember the past – Fight in the present!

Mit der Kampagne Antifa History haben wir uns vorgenommen, an bedeutende Ereignisse der Vergangenheit zu erinnern und diese mit der Politik von heute zu verknüpfen. Wir wollen die Frage stellen: Wie kann der Antifaschismus der heutigen Zeit von vergangenen Kämpfen lernen? Aus der Auseinandersetzung mit dem Geschehenen wollen wir Schlüsse für die Herausforderungen von heute und morgen ziehen. Dies ist dringend notwendig in einer Zeit, in der sich konservative bis faschistische Kräfte regional, national und global über regen Zuspruch und Zulauf freuen können. Denn der Rechtsruck in der BRD, Europa, den USA und vielen anderen Teilen der Welt ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer unsozialen neoliberalen Politik, die vorhandene Verteilungskämpfe weiter verschärft und dadurch PopulistInnen von rechts den Weg ebnet. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten weiter eine deutlich wahrnehmbare Gegenmeinung zu etablieren und linke Politik und Ideale auch in der Region wieder sichtbarer zu machen. Nur wenn wir uns über Siege und Niederlagen der Vergangenheit bewusst sind können wir angemessen auf aktuelle Entwicklungen reagieren und dem aktuellen konservativen Backlash entschlossen entgegentreten.
Wir werden mit Kundgebungen an die Öffentlichkeit treten, uns aber auch mit Demonstrationen die Straße nehmen, um die Erinnerung wach zu halten und gleichzeitig den Blick auf die Gegenwart und Zukunft zu schärfen.
Doch auch abseits der Straße wollen wir uns mit der Geschichte auseinandersetzen und laden deshalb zu Vortragsveranstaltungen ein. Diese werden thematisch in Zusammenhang mit den jeweiligen Ereignissen stehen. Dadurch sollen das notwendige Wissen und Bewusstsein geschaffen werden, um sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Beteiligt euch an den Aktionen, besucht die Veranstaltungen!
Lasst uns gemeinsam den organisierten Antifaschismus in der Region vorantreiben!
Erinnern heißt kämpfen!

[Mössinger Generalstreik 1933] Da ist nirgends nichts gewesen außer hier

Film und Diskussion zum 85.Jahrestag des Mössinger Generalstreiks 1933. In dem Film kommen noch einige Zeitzeugen und Teilnehmer am Mössinger Generalstreik zu Wort, die sich 1933 in einer in ganz Deutschland einmaligen Aktion gegen die Machtübergabe an Hitler zur Wehr setzten. An dem Abend werden Ausschnitte aus dem Film gezeigt und über die Hintergründe und Konsequenzen für die antifaschistische Arbeit heute informiert.

Eine Veranstaltung von VVN-BdA Tübingen-Mössingen und Antifaschistische Aktion (Aufbau) und Club Voltaire Tübingen.

Dienstag, 30. Januar, 20 Uhr, Club Voltaire (Haaggasse 26b).

03. Februar 2018
Historischer Rundgang auf den Spuren des Generalstreiks
11:00 Uhr, Langgasshalle, Mössingen

Kundgebung in Erinnerung an den Mössinger Generalstreik von 1933
13:00 Uhr, Jakob-Stotz-Platz, Mössingen
Veranstaltet von: VVN-BdA Mössingen-Tübingen und Antifaschistische Aktion [Aufbau] Tübingen
Unterstützt durch:
DGB-AK Tübingen, GEW Reutlingen-Tübingen, LiSt – Linke im Steinlachtal, Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen (OTFR), SDAJ Tübingen

Zugtreffpunkt:
03. Februar 2018
10:15 Uhr Tübingen Hbf

[Kampagne] Faschisten enttarnen! Den „III. Weg“ bekämpfen

Seit 2013 existiert eine weitere faschistische Struktur in Deutschland: Die Partei „Der III. Weg“. Sie ist vor allem in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen aktiv. Dort bildet sie sogenannte „Stützpunkte“ und dient als Nachfolgeorganisation für verbotene Nazi – Gruppen.
In Baden-Württemberg ist „Der III. Weg“ vor allem in der Region um Göppingen und Rottenburg am Neckar aktiv. Nun beginnen Sie Ihre Aktivitäten auch im Raum Reutlingen zu intensivieren.

Dagegen wollen wir uns aktiv wenden und den Nazis nicht den öffentlichen Raum überlassen. Denn Nazis fühlen sich dort am wohlsten, wo sie keinen Widerstand erfahren. Dort können sie unwidersprochen ihrer Hetzte und menschenfeindliche Inhalte verbreiten. Es liegt an uns, dass wir dort wo sie auftauchen, sie mit Protest konfrontieren!

Informiert Euch:
Bei einer Informationsveranstaltung im Haus der Jugend Reutlingen am Freitag, 17. November. 2017 um 19:00 Uhr.
Der III.Weg – Neuer Wind von Rechts“ (in Kooperation mit ROSA)

Diskutiert mit:
Bei der Filmvorführung von „Golden Dawn- A Personal Affair“ mit thematischen Bezug auf den „III. Weg“, am Dienstag, 28. November 2017 um 19:00 Uhr im franz.K Reutlingen

Werdet Aktiv:
Bei Infoständen gegen die faschistische Partei „Der III. Weg“ am Samstag, 11. November 2017 und Samstag, 25. November 2017 jeweils ab 11:00 Uhr auf dem Reutlinger Marktplatz

Feiert gegen Repression:
Bei einem Infotisch in Rottenburg am Neckar kam es Ende April 2017 zu einem versuchten Angriff von Faschisten des „III. Wegs“ auf anwesende Nazigegner*innen. Diese Antifaschist*innen sind nun von Repression betroffen.
Wir solidarisieren uns mit den Antifaschist*innen und feiern gemeinsam am 13.12. in der Hausbar – Schellingstraße 6 eine SOLI-Bar mit Vortrag, Beginn ist 20:00 Uhr

Weitere Infos zum „III. Weg“ auch HIER

[Aktuell]+++Antifa-Sommer CAMP+++Zugtreffpunkt

Zum Antifa-Camp 2017 am 08.-10. September 2017 gibt es ab jetzt einen Zugtreffpunkt für Tübingen und die Region!
Alle Interessierten sind angehalten am

Freitag, 08.September 2017, um 13:00 Uhr am HBF Tübingen

zu sein. Für weitere Infos, wie etwa Packliste, Kosten für Verpflegung und Programm checkt die Homepage: http://antifacamp2017.blogsport.eu/


Sommer, Sonne Antifa!

[Camp]: 8. – 10. September: Antifa-Camp im Schwarzwald

Die letzten Jahre zeigen: Antifaschistische Arbeit ist so notwendig wie schon lange nicht mehr. Rechte und reaktionäre Massen ziehen durch die Straßen, die AfD scheint sich in den bürgerlichen Parlamenten zu etablieren und im faschistischen Lager kommt es mit dem Niedergang der NPD zur Wachablösung. Kurz gesagt: Die Arbeit geht uns nicht aus.

So wichtig die gemeinsame Praxis und der Widerstand gegen den Rechtsruck sind, so notwendig ist der Austausch und die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen.Was bedingt den Aufstieg der AfD? Warum dürfen wir die faschistische Szene nicht „rechts“ liegen lassen? Welche Erfahrungen gibt es in anderen Ländern? Und: Wie kann antifaschistische Arbeit attraktiv und gleichzeitig wirksam gestaltet werden?

Darüber und über mehr wollen wir im Spätsommer debattieren. Gemeinsam organisieren Antifa-Gruppen aus Baden-Württemberg ein antifaschistisches Camp im Schwarzwald. Wir wollen ein Wochenende nutzen um zusammen über nachhaltige und schlagkräftige Strategien gegen den Rechtsruck diskutieren. Ziel ist es, uns über die eigene Arbeit auszutauschen, uns über die Stadtgrenzen hinweg besser zu vernetzen und natürlich eine erlebnisreiche Zeit miteinander zu verbringen.

Kommt zum Antifa-Camp 2017: Sommer, Sonne, Antifa!

Infos: Kontakt und Anreise über http://antifacamp2017.blogsport.eu/

Ein ausführliches Programm folgt bald – hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

Austausch und Diskussion: Was tun gegen den Rechtsruck?
GenossInnen aus anderen Ländern berichten: Antifa International
Workshop: Faschismustheorien
Konzert: T-Killas (Ska, Aschaffenburg), Enraged Minority (Antifascist Streetpunk, Freiburg)
Türkei: Diktatur, Faschismus…?
Und mehr: Vernetzung & Diskussionen – Bullenstrategien & Umgang – Überwachung & Gegenstrategien – Bücher, Broschüren, Hintergründe – Cocktailbar & Lagerfeuerromantik – u.v.m.

[#NoTddZ] Mittwoch / 31.05.2017 / ab 19:00 Uhr / Clubhaus – Gemeinsames Basteltreffen +Letzte Infos + Kartenverkauf

Die Mobilisierung zu den antifaschistischen Protesten #NoTddZ sind im vollen Gange- auch in Tübingen wird nochmal ordentlich Schwung geholt um am 03. Juni in Karlsruhe möglichst gut vorbereitet zu sein.

Dazu treffen wir uns am Mittwoch, 31.05. 2017, ab 19:00 Uhr hinter dem Clubahus (Wilhelmstraße, Tübingen)

Dort werden wir gemeinsam ein Transpi malen, weitere Informationen austauschen und bei Bedarf einen kleinen Input zu „How-To-Demo“ hören. Natürlich können an diesem Termin noch die letzten Karten für den Bus gekauft werden!

Also kommt zahlreich, bringt Kreativität und Eure Freunde mit.

Keine Zukunft für Nazis – #NoTddZ

[Tübingen] Mobi-Aktion für #NoTddZ am 03. Juni in KA

In Tübingen, am Aufgang zum Österberg, wurde ein Transparent angebracht, welches auf die antifaschistischen Gegenproteste am 03. Juni 2017 in Karlsruhe hinweist.

Dort soll der wohl größte Nazi-Aufmarsch dieses Jahr innerhalb der BRD erfolgen. Die faschistische Partei „Die Rechte“ verbirgt sich, als einer der Hauptinitiatoren, hinter dieser Kampagne. Vor Ort rufen mehrere lokale Bündnisse dazu auf den „TddZ“ gemeinsam zu verhindern!

Auch aus Tübingen gibt es Möglichkeiten sich an dem Protest zu beteiligen. Es wird eine koordinierte Busanreise erfolgen.

Bus-Tickets können unter anderem in der Hausbar der Schellingstraße 6, am 24. + 31. Mai gekauft werden. Oder kontaktiert uns einfach per Mail:
antifaaufbautue@mtmedia.org

Auf diesen Seiten findet Ihr weitere Informationen und werdet auf dem Laufenden gehalten.

#NoTddZ
InfoUpdateIndymedia
Antifaschistische Aktiuon [Aufbau] Tübingen

Lasst uns gemeinsam den Nazis ihren Aufmarsch vermiesen – beteiligt Euch an der antifaschistischen Mobilisierung!

#NoTddZ