[Tübingen] Aktion am Tag der Befreiung vom Faschismus an der Macht, 08. Mai

8.Mai#NoTddZ

Am Abend des 08. Mai, bekannt als der Tag der Befreiung vom Faschismus an der Macht, fanden sich einige Antifaschist*innen zusammen um mitten in Tübingen Ihre Freude darüber Ausdruck zu verleihen, dass vor 72 Jahren Kämpfer*innen der Westalliierten, der Roten Armee und verschiedene Partisaneneinheiten das faschistische Deutschland besiegt hatten. Am 8. Mai gedenken wir allen Opfern des Faschismus und danken den Befreier*innen.

Auf dem Transparent steht Keine Zukunft für Nazis zu lesen – daran anknüpfend nutzen wir die Gelegenheit um auf die antifaschistischen Gegenproteste am 03. Juni 2017 in Karlsruhe hinzuweisen. Dort wollen Faschisten zu einem sog. „Tag der deutschen Zukunft“ aufmarschieren. Dieses werden wir zu verhindern wissen.

Beteiligt Euch an den landesweiten Mobilisierungen. Kauft Euch Karten für die Bus-Mobi aus Tübingen. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Keine Zukunft für Faschisten- heute wie damals!

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

#NoTddZ

[Karlsruhe] #NoTddZ 03. Juni 2017– Kein „Tag der deutschen Zukunft“ InfoTeaser zur Mobilisierung aus Tübingen

Die Vorfreude steigt gemeinsam mit der Anspannung: Der größte Nazi-Aufmarsch in der BRD für das Jahr 2017 steht bald bevor. Er findet in Karlsruhe statt, der sog. „Tag der deutschen Zukunft“.

Eines vorweg: Natürlich gibt es eine Mobilisierung aus Tübingen, damit wir gemeinsam und solidarisch den Nazis unseren Widerstand entgegensetzten können. Wir werden gemeinsam mit einem BUS die Gegenproteste anfahren, welcher uns auch wieder nach Hause bringen wird. Infos und Tickets erhaltet Ihr erstmals im OTFR ( 08. Mai 2017, 19:00 Uhr, Epplehaus).

Weitere Möglichkeiten zum Ticketkauf sowie weitere Infos folgen in kürze -
Achtet auf weitere Ankündigungen!

#NoTddZ !


https://notddz.suedwest.mobi/wordpress/

[TÜ] Den Bürgerfrühshoppen der Tübinger Verbindungen blockieren!

Sonntag, 14. Mai 2017, 08:30 Uhr, Tübingen: Holzmarkt – Kundgebung

Am 14. Mai 2017 soll wieder einmal der vom Arbeitskreis Tübinger Verbindungen (AKTV) veranstaltete „Bürgerfrühschoppen“ vor der Alten Burse stattfinden. Dieser stellt ein identitätsstiftendes Event für Tübinger Verbindungen dar. Man kommt zusammen, trinkt Bier, isst Bratwürste und gibt sich bürgernah. Der seit 2009 stattfindende Bürgerfrühschoppen wurde als Ersatz für das jährliche „Maisingen“ der Tübinger Verbindungen etabliert, da jenes immer wieder von starken Gegenprotesten begleitet und gestört wurde. Beim „Maisingen“ zogen die Korporierten in einem Fackelmarsch in der Nacht auf den 1. Mai vom Österberg zum Tübinger Holzmarkt. Dabei wurden deutschtümliche Lieder gesungen.
Beim „Bürgerfrüschoppen“ 2015 lobte Boris Palmer, welcher seit Jahren Begrüßungsworte bei selbigem spricht und ein äußerst gutes Verhältnis zu den Tübinger Verbindungen pflegt, dass es in diesem Jahr zu keinen Störungen durch Verbindungskritiker_innen gekommen sei. Dies zeige laut Palmer, dass der „Bürgerfrühschoppen“ nun zur Normalität gehöre. Palmer betreibt diese Normalisierung von Studentenverbindungen im Tübinger Stadtbild nicht nur durch seine Unterstützung des „Bürgerfrühschoppens“, sondern auch, indem er 2016 eine Zusammenarbeit des Stadtmuseums und des AKTVs herstellte, um den Verbindungen eine Ausstellung in eben jenem zu ermöglichen, welche diese sogleich zur eigenen Selbstdarstellung nutzten. Wer in dieser Ausstellung nach einer kritischen und ausgewogenen Betrachtung von Verbindungen suchte, suchte vergeblich.
Dieser scheinbaren Normalität möchten wir uns nun vehement entgegen stellen.
Bei studentischen Verbindungen handelt es sich in der überwiegenden Mehrzahl immer noch um reaktionäre und elitäre Strukturen.
Auf der einen Seite tragen sie dazu bei, die Machtverhältnisse innerhalb unserer kapitalistischen Gesellschaft zu stabilisieren, indem sie als Karrierenetzwerke fungieren, durch welche die Zusammensetzung der herrschenden Eliten geschlossen und konstant gehalten wird. Auf der anderen Seite sind Verbindungen Orte von Sexismus, in denen an veralteten Männer- und Frauenbildern festgehalten wird. Außerdem handelt es sich bei Studentenverbindungen um Institutionen, in denen ihre Mitglieder durch Rituale und Strafen diszipliniert und in ganz bestimmte Rollen eingepasst werden. Es geht um die Vermittlung von patriotischen, sexistischen und auch rassistischen Werten. Außerdem soll die Bereitschaft hergestellt werden, sich als Einzelne_r in jedem Fall der Gruppe unterzuordnen, auch wenn es den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen widerspricht.
Verbindungen festigen also sexistische, rassistische und kapitalistische Machtverhältnisse. Gleichzeitig sind ihre Inhalte oftmals noch reaktionärer als die gesamtgesellschaftlichen Zustände selbst. Dadurch tragen sie einen Teil zum derzeitigen Rechtsruck in Deutschland bei. Damit stehen sie dem Projekt einer emanzipatorischen und gerechten Gesellschaft nicht nur entgegen, sondern stehen viel mehr für eine Zuspitzung von gesellschaftlichen Missständen wie sozialer Ungleichheit, Wohnungsnot und Diskriminierung.
Deshalb ist es wichtig, sich den Studentenverbindungen entgegenzustellen und ihren „Bürgerfrühschoppen“ zu blockieren.
Kommt gerne verkleidet, bringt Dinge mit, um euren Protest auszudrücken und vergesst nicht, tragbare Radiogeräte mitzubringen, damit wir dem „Bürgerfrühschoppen“ ordentlich auf die Nerven gehen können.

Kommt zur Kundgebung, seit laut und bunt!
Lasst elitäre und reaktionäre Verbindungen nicht zur Normalität werden!
Für das Projekt einer solidarischen und emanzipatorischen Gesellschaft!

[Rottenburg] Bericht von Infotisch am 08.04.2017

Am Samstag, 08.04.2017 führten einige Anitfaschist*innen einen Infostand in Rottenburg am Neckar durch. Ziel war es über die Aktivitäten der faschistischen Partei „Der III. Weg“ aufzuklären.

[Rottenburg] InfotischI

Bei strahlendem Sonnenschein verteilten Aktivist*innen viele Flyer in der Rottenburger Innenstadt und kamen dabei mit vielen Anwohner*innen ins Gespräch. Viele der Angesprochenen wussten ob der Problematik, nicht zuletzt durch eine am 25.03. abgehaltene Kundgebung, an welcher auch wir uns beteiligten. In Reaktion auf die verteilten Infomaterialien, die vor allem die faschistische Partei „Der III. Weg“ als Struktur und im Besonderen ihre Aktivitäten in/um Rottenburg in den Fokus nahm, gab es immer wieder positive Rückmeldung betreffend des Engagements gegen die Nazis. Vielen Rottenburger*innen war es auch ein Anliegen, was sie selbst gegen diese Nazi-Aktivitäten ausrichten könnten. Eine Anwohnerin berichtete, wie sie sich mit Nachbarn absprach, um gemeinsam rechte Sticker in Ihrer Straße zu entfernen.

Nazis fühlen sich überall dort wohl, wo sie keinen Widerstand erfahren. Daher ist es um so wichtiger dort wo sie auftauchen, sie mit Protesten zu konfrontieren. Ihren menschenverachtenden Inhalten muss widersprochen, ihre rassistische Propaganda aus dem Stadtbild entfernt werden.

Einen weiteren Infostand wird es am Samstag, 29.04.2017 in Rottenburg a. N. geben.

Faschismus bekämpfen – den „III. Weg“ zerschlagen!

Im Folgenden eine Auflistung diverser Aktivitäten der Nazis vom „Der III. Weg“ in der Region Rottenburg am Neckar:

12.03. 2017: „Heldengedenken“ mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof in Rottenburg
13.02. 2017: Plakate des „III. Wegs“ am Jugendhaus in Rottenburg
21.02. 2017: In einem Artikel des „Schwäbischen Tagblatts“ wird „Der III. Weg“ mit anonymen Drohungen gegenüber einem aktiven Unterstützer von Geflüchteten in Verbindung gebracht. Dabei wird auch auf regelmäßige Schmierereien und Gewaltandrohen eingegangen, die zusammen mit Stickern der faschistischen Partei immer wieder in Rottenburg a. N. Auftauchen.
15.12. 2016: AktivistInnen des „Stützpunkts Württemberg“ führten bei Rottenburg eine Wintersonnwendfeier durch.
09.12. 2016: Verteilen von rassistischen Flyern in Rottenburg a. N.
13.11. 2016: „Heldengedenken“ in Rottenburg a. N.
19.07. 2016: Verteilen von rassistischen Flyern im Freibad von Rottenburg a. N.
14.07. 2016: Infostand in der Rottenburger Innenstadt
25.06. 2016: „Orientierungsmarsch“ und im Anschluss eine Sonnwendfeier in der Region
08.05. 2016: Am Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus an der Macht gedachte „Der III. Weg“ an Kriegsdenkmälern in Rottenburg der Kriegsniederlage.
20.04.2016: dem Geburtstag Hitlers, verschickte die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ bundesweit Postkarten an politische GegnerInnen und öffentliche Einrichtungen mit der Aufforderung Deutschland zu verlassen. So auch in der Region Rottenburg a.N.

Antifaschistische Infosände in Rottenburg am Neckar

Antifaschistische Infotische | Samstags 08.+29. April | 12 Uhr | Rottenburg a. N. | Nähe Marktplatz

Im April werden wir an 2 Wochenenden mit einem Infotisch in der Innenstadt Rottenburgs a. N. über die Aktivitäten der faschistischen Partei „Der III. Weg“ aufmerksam machen.
Immer wieder kam es in der Region Rottenburg am Neckar zu Aktionen der Faschisten. So hielten sie dort letztes Jahr eine Kundgebung ab und verkleben immer wieder ihre faschistische Propaganda in der Stadt.

Auch im Raum Göppingen / Esslingen kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf öffentliche Veranstaltungsräume durch die Aktivisten des „III. Wegs“. Zuletzt in Kirchheim/Teck. Dort wurde eine Scheibe eingeschlagen und Buttersäure in einem Gebäude verteilt.

Weitere Informationen zu der faschistischen Partei „Der III. Weg“ finden sich in einer kleinen Broschüre:

Broschüre " Der III. Weg"

[Pforzheim] Aufruf zu den Gegenprotesten der Fackelmahnwache am 23. Februar 2017

Auch dieses Jahr wird am 23. Februar eine Nazifackelmahnwache auf dem Wartberg in Pforzheim geben. Diese wird erneut nicht ohne unseren Protest stattfinden! Diese beginnen mit einer antifaschistischen Demonstration um 18.00 am Pforzheimer Bahnhof. Für eine gemeinsame Anreise gibt es einen Treffpunkt:

DATUM: 23.02.2017
ZEIT: 15.20 Uhr
ORT: Tübingen Hbf

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Bündnis „…nicht lange fackeln!“ welches wie die Jahre zuvor die Proteste organisiert.

Nicht lange fackeln! Die Nazifackelmahnwache am 23. Februar 2017 verhindern!

Alljährlich finden wir das gleiche Schauspiel in Pforzheim wieder – der „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ (FHD) versammelt sich mit anderen Faschisten auf dem Wartberg, um eine Fackelmahnwache abzuhalten. Sie beziehen sich dabei auf die Bombardierung Pforzheims durch die Alliierten am 23. Februar 1945. Für die faschistische Veranstaltung an dem historischen Datum werden die geschichtliche Ereignisse rund um die Befreiung bewusst umgedichtet und verschleiert. Sämtliche Gräueltaten des deutschen Faschismus, die systematische Vernichtung von Millionen von Menschen, die der rechten Ideologie nicht entsprachen, und der deutsche Angriffskrieg werden verschwiegen und verleugnet – dadurch rücken sie Deutschland in eine falsche Opferrolle. Diese geschichtsrevisionistische Schiene ist schon seit langem ein Standbein der faschistischen Weltanschauung. Blickt man also hinter die Fassade des harmlos klingenden „Freundeskreises“, wird klar, dass er ein aktiver Teil der rechten und faschistischen Kräfte in Pforzheim und der Region ist.

Der Ruck nach Rechts – auch in Pforzheim

Seit Jahren ist diese Fackelmahnwache das größte regelmäßig stattfindende Nazievent in Baden-Württemberg. In Zeiten des Rechtsrucks müssen wir jedoch verzeichnen, dass es mitttlerweile eine Vielzahl von Events aus unterschiedlichsten rechten Spektren gibt. Das von Krisen geprägte kapitalistische System führt die Bevölkerung in Existenzängste und grundlegende Unsicherheit, was den Weg für einen gesellschaftlichen Ruck nach Rechts europaweit und auch in der BRD ebnet. Selbstverständlich finden sich diese Entwicklungen mit verschiedenen Akteuren auch in Pforzheim wieder.
Für die Öffentlichkeit am deutlichsten sichtbar war dies an den extrem hohen Wahlergebnissen der AfD bei der Landtagswahl 2016. Sie erlangten 24,2% der Stimmen aus dem Wahlkreis Pforzheim, in manchen Stadteilen sogar bis zu 44%. Außerdem sind Meldungen von faschistischen Angriffen gegen MigrantInnen oder politisch Andersdenkende keine Seltenheit in der Region. Auch in Pforzheim fanden in den letzten Jahren darüber hinaus mehrmals rassistische Kundgebungen gegen Geflüchtete mit hohen Teilnehmendenzahlen statt.
Durch diese Bandbreite an rassistischen Akteuren und Strömungen wird ersichtlich, dass es in Pforzheim einen festen Nährboden für rechtes Gedankengut gibt. Das liegt auch an der Wegschaupolitik der Stadt Pforzheim – weder konnte sie das historische Ereignis in der Stadt so aufarbeiten, dass es richtig in den Zusammenhang der faschistischen Barbarei eingeordnet wird, noch versucht sie wirklich etwas gegen die jährliche Nazifackelmahnwache zu unternehmen. Vielmehr kommt sie den Rechten entgegen, indem sie selbst geschichtlich unvollständige Gedenktafeln aufstellt und den Anschein vermittelt, dass Pforzheim kein Naziproblem hätte.
Seien es nun also die Rechtspopulisten von der AfD, der FHD oder andere Faschisten, sonstige Reaktionäre oder auch die Stadt selbst – sie tragen mit unterschiedlichen Strategien dazu bei, dass der Rechtsruck sich auch in Pforzheim weiter entfalten kann. Dabei betreiben die einen Geschichtsrevisionismus, die anderen hetzen in gewohnt plumper, faschistischer Manier gegen diejenigen in der Gesellschaft, die von den herrschenden Missverhältnissen wie Armut oder Perspektivlosigkeit am meisten betroffen sind – nämlich MigrantInnen und Geflüchtete.

Es liegt an uns!

So regelmäßig wie die Nazifackelmahnwache stattfindet, so unnachgiebig ist auch der antifaschistische Protest dagegen. In den letzten Jahren konnten wir den Faschisten mit starkem Gegenwind begegnen und gleichzeitig unsere eigenen Inhalte für den Kampf um eine solidarischen Gesellschaft auf die Straße tragen. Und das trotz der Bemühungen von Stadt und Polizei in den letzten Jahren, mit Strafbefehlen und Verfahren, mit unhaltbaren Ingewahrsamnahmen und Aufenthaltsverboten, mit brutalen Knüppel- und Pfeffersprayeinsätzen den Gegenprotest einzuschüchtern.
Dieses Jahr wollen wir an das Errungene der letzten Jahre anknüpfen, an die Mobilisierung von hunderten Menschen zu direkten Gegenprotesten und das klare Signal, dass die Stadt an diesem Tag nicht den Nazis gehört. Denn nach wie vor ist das Nazievent von Bedeutung und gleichzeitig Gelegenheit für uns, unseren Widerstand weiterzuentwickeln.
Zeigen wir, dass nur der Kampf für ein solidarisches Zusammenleben ohne Ausbeutung und Unterdrückung die Antwort auf aktuelle Probleme sein kann. Die Faschisten auf der anderen Seite liefern nur vermeintliche Antworten, die schon in der Vergangenheit deutlich gezeigt haben, dass sie für die Bevölkerungsmehrheit alles andere als ein besseres Leben in Aussicht stellen.

Das heißt für uns alle am 23. Februar 2017 wieder in Pforhzeim gegen die Faschisten auf dem Wartberg vorzugehen und einen starken antifaschistischen Protest auf die Beine zu stellen!

[BaWü] 2017: Widerstand gegen den Rechtsruck organisieren!


AfD, Pegida, Faschisten – in den vergangenen Jahren verzeichneten Reaktionäre in der BRD insgesamt und auch vielerorts in Baden-Württemberg einen Aufschwung. Sowohl was Veranstaltungen und Aktionen in der Öffentlichkeit angeht, als auch gesellschaftliche Relevanz – das Klima wird rauer.
Wie schon in den letzten Jahren gilt es dieser Entwicklung unseren antifaschistischen Widerstand auf verschiedenen Ebenen entgegenzusetzen. Darüber hinaus wollen wir das Jahr 2017 auch nutzen uns zu vernetzen, zu bilden und auszutauschen. Schließlich ist nur ein organisierter Widerstand in der Lage dem gesellschaftlichen Rechtsruck etwas Greifbares entgegenzusetzen. Über die lokalen und regionalen Aktivitäten hinaus stehen für dieses Jahr bereits einige Herausforderungen für die antifaschistische Bewegung fest: Neben den jährlichen Protesten gegen die Fackelmahnwache der Nazis in Pforzheim und dem bundesweiten Großaufmarsch in Karlsruhe wird uns insbesondere die Aktivität der rechtspopulistischen und faschistischen Kräfte rund um die Bundestagswahl beschäftigen.
Mit einem Antifa-Camp im Sommer wollen wir an die Debatten und den Austausch über antifaschistische Politik anknüpfen und uns besser vernetzen. Dagegen sein ist das Eine, den Widerstand nachhaltig zu organisieren das Andere. Packen wir’s an!

23.02. Pforzheim: Gegen die Nazimahnwache
Seit Jahrzehnten treffen sich auf dem Pforzheimer Wartberg Faschisten zur Fackelmahnwache. Wie jedes Jahr mobilisieren wir unter dem Slogan „Nicht lange fackeln“ gegen das faschistische Treiben!

03.06. Karlsruhe: Naziaufmarsch verhindern
Hunderte Nazis wollen Anfang Juni beim „Tag der deutschen Zukunft“ durch Karlsruhe ziehen. Wir mobilisieren gemeinsam mit anderen überregional zu Protesten & Blockaden!

08.-10.09. Antifa-Camp im Schwarzwald

Welche Antworten müssen wir auf den Rechtsruck geben? Wie sieht effektive Politik gegen die AfD aus? Wir wollen diskutieren, Erfahrungen austauschen und natürlich zelten. Sommer, Sonne, Antifa!

Sommer/Herbst: Den rechten Wahlkampf sabotieren

AfD, NPD, Drittem Weg usw. die Straße und die Räume streitig machen!

Check your local Antifa-Website

Antifaschistische Aktion Karlsruhe >> antifa-karlsruhe.org
Antifaschistische Aktion Lörrach >> afaloe.blogsport.de
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Mannheim >> antifaaufbauma.blogsport.de
Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart >> antifa-stuttgart.org
Antifaschistische Aktion [Aufbau] Tübingen >> antifaaufbautue.blogsport.de
Antifaschistische Aktion [O] Villingen-Schwenningen >> antifavs.noblogs.org

04.11.2016 Vortrag: ANTIFA – Old stories, New ways!

Wir wollen einen Versuch wagen, verschiedene Ansätze antifaschistischer Politik auf ihre Wirksamkeit und Nachhaltigkeit zu untersuchen indem wir politische Praxis und strukturelle Debatten verknüpfen. Dabei werfen wir auch einen Blick in den Rückspiegel, haben jedoch die Zukunft vor Augen. Maßgeblich dabei sind für uns unter anderem die Fragen nach den richtigen Strategien für das politische Tagesgeschäft, die Notwendigkeit einer Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse und die Perspektive des Aufbaus einer antifaschistischen Organisation.

Vortrag:
04.11.2016, 18:00Uhr
Epplehaus, Tübingen, Karlstraße 13

26.11.2016 Vortrag: Die Identitären – Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa

Seit 2012 treibt die sogenannte „Identitäre Bewegung“ in europäischen Ländern ihr Unwesen und arbeitet mittels Medienaktionen, Demonstrationen, Kampagnen, Blogs und Videos an einer „Kulturrevolution von rechts“. Dabei setzen Identitäre auf Aktionismus, Störaktionen und Provokationen, die einschüchtern und beeindrucken sollen aber von Grund auf rassistisch und menschenfeindlich sind. Mit Parolen wie „Heimat-Freiheit-Tradition“ propagieren sie die Verschwörungstheorie vom „großen Austausch“ und des „Endes des Abendlandes“ und verbreiten ihre rechtsextreme Ideologie vor allem unter Jugendlichen.

Kathrin Glösel, Co-Autorin des Handbuchs „Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa“, wird auf die Hintergründe, Ideologie, Strategien, Akteur_innen und ihre Vernetzung eingehen und erklären, was sie innerhalb des rechtsextremen Spektrums besonders und gefährlich macht. In einer anschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam über Strategien nachdenken, wie gegen die „Neue Rechte“ vorgegangen werden kann.

Kathrin Glösel, hat Politikwissenschaften sowie Europäische Frauen- und Geschlechtergeschichte studiert und macht historisch-politische Bildungsarbeit im „Mauthausen Komitee Österreich“ und ist Mitbegründerin der „Bildungswerkstatt für Antifaschismus und Zivilcourage“ (www.biwaz.at)

Informationen zum Buch:
https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/die-identitaeren2016-04-26-23-26-10-detail

Vortrag zum Thema:
26.11.2016, 18:30Uhr
Epplehaus, Tübingen, Karlstraße 13

Veranstaltungen und Aktionen für Tübingen rund um die Gegenproteste zum AfD-Bundesprogrammparteitag am 30.04

Am 30. April und 1. Mai 2016 möchte die rechtspopulistische AfD ihren Bundesprogrammparteitag in Stuttgart abhalten. Verschiedene linke Gruppen rufen zur Verhinderung der rassistischen Zusammenkunft am 30. April auf. Der 1. Mai bleibt der Kampftag der ArbeiterInnen – heraus zu klassenkämpferischen Aktivitäten!

Aufruf und Infos auch unter https://brandstifterneinheizen.wordpress.com/

Gesammelte Informationen für Tübingen im Überblick (Stand 17.04.2016)

19.04.:Info-/Mobilisierungsveranstaltung:

Dort informieren wir über die AfD und im speziellen über die Möglichkeiten und Abläufe der Gegenaktivitäten rund um das Messegelände in Stuttgart.

DIENSTAG, 19.04. 2016, im Blauen Salon (Münzgasse 13, Tübingen – in der Nähe der Stiftskirche) um 19:00 Uhr

23.04.:Warm up! Gegen den AfD-Landesparteitag in Waiblingen:

Anreise für die Gegenaktivitäten 23.04.April, 07.15 Uhr, Tübingen HBF

Dies ist ein Zugtreffpunkt der Antifa Reutlingen/Tübingen – wir rufen zur Beteiligung auf!

30.04.:Den Brandstiftern einheizen.AfD-Bundesprogrammparteitag in Stuttgart verhindern!

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise zu den Protesten rund um den AfD- Bundesprogrammparteitag in Stuttgart:

DATUM: 30.04
ORT: Tübingen HBF
ZEIT: 06:00 Uhr

Es gilt dieser rassistischen und reaktionären Partei endlich einen Dämpfer zu versetzen und dem gesellschaftlichen Rechtsruck gemeinsam und auf allen Ebenen entgegenzutreten!