Archiv der Kategorie 'antirep'

[Vortrag+Solibar] Was tun, wenn…? Ein Antirepressions-Vortrag‎

Im Folgenden dokumetieren einen Terminhinweis der Unterstützer*innengruppe Solidarität&Widerstand und laden zu Küfa, Vortrag und Solibar am 18.04.2018 in die Schellingstraße 6.

Am 18.04.2018 laden wir in die Hausbar der Schellingstraße 6 zu Küfa ab 19:00 Uhr und einem Vortrag ab 20:30 Uhr mit anschließender Solibar. Rechtsanwalt Franz Spindler aus Tübingen wird an praktischen Beispielen staatliche Repression und den Umgang damit als direkt Betroffene thematisieren. Er wird einen Überblick über die rechtliche und strafprozessuale Situation als auch über die aktuellen Gestzesverschärfungen geben (wie z.B. § 114 StGB: Widerstand gegen Volllstreckungsbeamte und § 125 a StGB Landfriedensbruch) und die Verfahrensrechte der Betroffenen darstellen.

Getroffen hat es Einzelne, gemeint sind wir alle!
Dort, wo Menschen sich außerhalb staatlicher Institutionen engagieren und Widerstand gegen Rechts organisieren, ist Repression nicht weit. Der bürgerliche Staat hat kein Interesse am Erstarken einer antifaschistischen Bewegung. An Tagen wie dem 29.04. wird klar, dass der Staat kein verlässlicher Partner im Kampf gegen Rechts ist. Stellvertretend für alle, die aktiv ihren Protest äußern, müssen sich immer wieder einzelne Antifaschist*innen verantworten. Die Verhaftungen und juristischen Konsequenzen dienen der Abschreckung aller, die sich gegen Rechts engagieren. Aufgabe einer antifaschistischen Bewegung ist es konkrete Soliarbeit zu leisten, also gemeinsam eine Öffentlichkeit zu schaffen, Geld zu sammeln und Prozesse zu begleiten!

Für Solidarität und Widerstand!
http://otfr.blogsport.de/solidaritaet-widerstand/ SoWi@mtmedia.org

[Soliparty für Antifas] Exquisiter Techno++Blauen Salon++22:00 Uhr++2 Floors

Am 29.04.2017 kam es zu einem versuchten Angriff von Faschisten der Kleinstpartei „Der III.Weg“ auf einen antifaschistischen Infostand in Rottenburg am Neckar. Die anwesenden Antifaschist*innen reagierten so besonnen, dass sich die Angreifer schnell gezwungen sahen das Weite zu suchen.
Diese Antifaschist*innen sind nun von Repression betroffen!
Mit der Repression stellt die Staatsanwaltschaft und Polizei die Tatsachen mal wieder auf den Kopf: antifaschistische Gegenwehr wird verfolgt und soll bestraft werden, die Faschisten, von welchen der Angriff ausging, werden geschützt und als Opfer dargestellt.

Bei der Party, bis ein*e Anwalt*in kommt, besorgen unter anderen StirckStrack, Tim Loose und Ma&Mo die aller feinsten Sounds

Pressemitteilung: Tübinger Antifaschist zu 1350 Euro Geldstrafe verurteilt

Tübingen – Ein Tübinger Antifaschist ist im Herbst 2014 zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt worden. Der 25-Jährige hatte sich am 25. Mai 2013 an Protesten gegen Neonazis in Karlsruhe beteiligt und zusammen mit tausenden weiteren DemonstrantInnen den Aufmarsch der rechten Szene verhindert. In Karlsruhe selber hatte das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe mit breiter Beteiligung den Protest vorbereitet. Unterstützt wurde diese lokale Koordination von zahlreichen engagierten AntifaschistInnen aus ganz Baden-Württemberg. Zahlreiche AktivistInnen wurden im Nachhinein mit diversen Verfahren u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch konfrontiert. Einmal mehr zeigte sich der Versuch von Polizei und Staatsanwaltschaft, die Proteste gegen Neonazis zu kriminalisieren und zu spalten. Der Tübinger Antifaschist wurde nun, 17 Monate nach den Protesten und nach 12 Monaten Ermittlungen und Verfahren, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch und versuchter Körperverletzung verurteilt. Das Urteil stützte sich größtenteils auf die Aussagen von PolizeibeamtInnen; dem gegenüber stand die Aussage des Angeklagten sowie der Fakt, dass trotz umfassenden Videomaterials der Polizei die zentralen Vorwürfe dort nicht erkennbar waren. Offensichtlich sind die Anstrengungen seitens der staatlichen Institutionen politisch motiviert und zielen darauf ab, den Protest gegen rechte Strukturen und rechte Ideologie zu delegitimieren.

Wir erklären uns solidarisch mit dem verurteilten Antifaschisten! Die staatliche Willkür in Strafverfolgung und Verurteilung trifft immer Einzelne – aber gemeint sind alle, die sich aktiv gegen Faschismus, Rassismus und Kapitalismus engagieren. Wir rufen dazu auf , den Verurteilten zu unterstützen! (Spendenkonto: SDAJ Bundesvorstand, Stichwort: Tübinger Antifaschist, Konto-Nr: 100 489 2000, BLZ: 100 900 00, Berliner Volksbank, IBAN: DE81100900001004892000, BIC: BEVODEBBXXX).

Antifa Aufbau Tübingen, Antifa Reutlingen Tübingen *[ART]*, Attac Tübingen, Epplehaus, LevelUP, Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus OTFR, Rechtshilfegruppe Tübingen, [’solid].SDS Tübingen, SDAJ Tübingen, Zelle Reutlingen

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA Tübingen unterstützt ebenfalls den Spendenaufruf.

[S]: Antifaschismus ist und bleibt legitim!

Vor dem Stuttgarter Amtsgericht soll am 5. Juli 2013 der Prozess gegen einen Antifaschisten stattfinden. Ihm wird vorgeworfen am 30. Juli eine Tränengasgranate in eine NPD-Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt geworfen zu haben, so dass die Kundgebung der Faschisten daraufhin für mehrere Minuten unterbrochen werden musste. Die weinenden Nazis sind für die Stuttgarter Staatsanwaltschaft Anlass genug dem Antifaschisten unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz den Prozess zu machen. Die Konsequenzen der menschenverachtenden Politik der Nazis spielen in diesen Erwägungen anscheinend keine Rolle.

Einmal mehr zeigt sich, dass diejenigen, die sich engagiert gegen die Gefahr von rechts einsetzten, staatlicher Repression ausgesetzt sind, während Nazis ungestört und unter Polizeischutz ihre rassistische Hetze verbreiten können. Das werden wir nicht hinnehmen!

Mehr Infos zur antifaschistischen Kundgebung und Prozessbegleitung findet Ihr beim Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS).

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08:00 Antifaschistische Kundgebung (Ecke Kronprinzstraße/ Büchsenstraße)
08:45 Prozessbeobachtung im Amtsgericht Stuttgart

[TÜ]: Filmvorführung „Verboten – verfolgt – vergessen“

Ein Film zu einem vergessenen Kapitel westdeutscher Geschichte: Für uns Heutige unfaßbar, was hierzulande im Kalten Krieg passierte.

Kontakte in die DDR, Mitgliedschaft in der KPD oder anderen Organisationen, die von ihr – angeblich – „gesteuert“ wurden – das reichte in den 1950er und 1960er Jahren aus, um in Westdeutschland vor Gericht zu landen. Beschwiegene Vergangenheit der Adenauerzeit: Bis 1968 gab es wegen solcher und ähnlicher „Delikte“ rund 200.000 Ermittlungsverfahren; ungefähr 10.000 Frauen und Männer wurden verurteilt, in vielen Fällen zu jahrelangen Haftstrafen.

Beweise? Oft reichten Zeugnisse vom Hörensagen. Wer gegen Remilitarisierung, gegen Wiederbewaffnung und gegen die Gründung der Bundeswehr, wer für die Wiedervereinigung eintrat, stand unter Generalverdacht. Wer der 1956 verbotenen KPD angehört hatte oder ihr nahestand, sowieso. Viele der an den Verfahren beteiligten Richter und Staatsanwälte hatten sich bereits in der Nazijustiz „bewährt“. Der Film von Daniel Burkholz schildert, wie zum ersten Mal in der Geschichte der BRD eine außerparlamentarische Bewegung zerschlagen wurde – lange vor 1968.

Dienstag, 11. Juni 2013, Dienstag, 11. Juni 2013, 20 Uhr
Tübingen, Club Voltaire, Haaggasse 26 b

Veranstalter:
VVN-BdA Kreisvereinigung Tübingen-Mössingen, Tübinger Friedensplenum/Antikriegsbündnis, Club Voltaire e. V., Antifaschistische Aktion (Aufbau) Tübingen, SDAJ Tübingen, Linksjugend [’solid] Tübingen und [’solid].SDS Hochschulgruppe an der Ernst-Bloch-Universität Tübingen

[TÜ]: Befreiungs-Party in der Schelling-Hausbar am 08.05.

08. Mai – Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Der deutsche Faschismus war verantwortlich für die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit. Am 08. Mai 1945 hatte die faschistische Terrorherrschaft endlich ein Ende. Die Rote Armee hatte Berlin erobert und die Nazis waren zur Kapitulation gezwungen. Deshalb ist der 08.Mai für uns heute ein Tag, an dem wir das Ende des deutschen Faschismus feiern, aber auch ein Tag, an dem wir all jener gedenken wollen, die im Kampf gegen den Faschismus gefallen sind: den Kämpfer_innen in der Roten Armee, der Résistance, europaweit bei unzähligen Partisanenverbänden und bei den Alliierten sowie bei den Interbrigaden während des spanischen Bürgerkrieges.

Wir wollen am 08. Mai 2013 gemeinsam mit Euch in der Schellingstraße die Befreiung vom deutschen Faschismus feiern.
20:00 Vegan Barbecue
21:00 Hardcore Punk Konzert (Sullen Walk und Hidden Society)
23:00 Communist Beats
(Ein ausführlicherer Text folgt in Kürze.)

[TÜ]: Freiheit für Deno!

freedeno

Seit dem 21. April 2012 sitzt der Stuttgarter Antifaschist Deniz K. in Nürnberg im Knast. Wie einem tueinfo.org-Bericht zu entnehmen ist, haben Tübinger Antifaschist_innen am Jahrestag seiner Inhaftierung die Stadt verschönert mit Parolen, die die sofortige Freilassung unseres Genossen fordern.


Gegen Bullenstaat und Klassenjustiz!
Antifaschismus bleibt legitim!
Deniz‘e özgürlük!

[S]: Blockaden im Wandel der Zeit


Antifaschistische Blockadeversuche in Pforzheim 2013

Die Genoss_innen von der Antifaschistischen Aktion (Aufbau) Stuttgart haben einen sehr lesenswerten Text über das Blockadekonzept und dessen Umsetzung in Pforzheim 2013, Göppingen 2012 und Heilbronn 2011 geschrieben. Den kompletten Text findet Ihr hier.

[RA]: Anquatschversuche in Bühl und Achern 2012

annaundarthur

In Baden-Württemberg soll es im letzten Jahr wieder verstärkt zu so genannten Anquatschversuchen durch den VS gekommen sein. Wer mehr darüber lesen möchte, findet hier eine sehr übersichtliche Chronik der Roten Hilfe Karlsruhe.

Wie man sich bei einem Anquatschversuch als Antifaschist_in am besten verhält, könnt Ihr diesem Infoflyer der Roten Hilfe entnehmen.

[TÜ]: Erste Eindrücke von der Demo in Mössingen am 02.02.13

Am heutigen Samstag, den 02. Februar 2013 jährte sich der Mössinger Generalstreik zum achtzigsten Mal. Schätzungsweise 1.200 Antifaschist_innen gedachten heute der mutigen Aktionen der kommunistischen Arbeiter_innen von damals.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Fotos: Antispeziesistische Aktion Tübingen