[Offenburg] Tübingen goes Offenburg! Gemeinsame Busanreise zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag -ABGESAGT-


UPDATE: In Folge des Corona-Virus hat die AfD ihren Bundesparteitag am 25. + 26. April in Offenburg abgesagt! In Folge dessen werden auch die Proteste nicht statt finden. Wir halten euch über alternative Pläne und auch über das neue Datum des Parteitags auf dem Laufenden. Denn nach wie vor ist klar: Widerstand ist alternativlos!
Wenn ihr bereits Karten gekauft habt, kommt zum nächsten Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus (OTFR) am 20. April ins Epplehaus. Dort bekommt ihr euer Geld zurück!

Tübingen goes Offenburg! – Gemeinsame Busanreise zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag im badischen Offenburg!

Karten zur gemeinsamen Anreise aus Tübingen bekommt ihr am Montag, 09. März und am Montag, 20. April jeweils ab 19 Uhr beim Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen im Epplehaus!
Außerdem habt ihr die Möglichkeit am Mittwoch, 18. März + Mittwoch, 01. April ab 20 Uhr in der Hausbar der Schellingstraße 6 Karten zu bekommen. Dort wird ein
Verkaufstisch im oberen Eingangsbereich stehen.

Kosten:
Normal: 15 €
erm. : 10 €
Soli: 20 €

*Geld ist kein Ausschlusskriterium, mitzufahren!

Den Aufruf und alle Infos rund um die Proteste in Offenburg findet ihr unter www.afd-stoppen.org

Ihr wollt den Aufruf unterzeichnen und/oder plant eine eigene Anreise aus eurer Stadt? Dann schreibt einfach eine Mail an afd-stoppen@riseup.net.

[Tübingen] Save the date: 17. Mai Gegen das Burschenfrühschoppen! Rechten Eliten keine Plattform bieten

Es ist raus: Der Burschenfrühschoppen der Tübinger Verbindungen findet am Sonntag, 17. Mai in Tübingen statt!

Dagegen werden auch wir selbstverständlich wieder Proteste organisieren, denn es ist an uns die politischen Errungenschaften, die bereits gemacht wurden, jeden Tag aufs Neue zu verteidigen und die, die sie uns nehmen wollen, mit direktem Protest zu konfrontieren! Unserem Ziel einer solidarischen Gesellschaft steht das Verbindungswesen nicht nur im Weg, sondern fundamental entgegen.

Achtet auf Ankündigungen auf unserer Website und dem facebook-Account des Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und die Region!
Bis dahin: teilt das sharepic auf facebook über eure Kanäle und informiert euch über Studentenverbindungen, bspw. mit der Broschüre des OTFR Broschüre: Verbindungen Auflösen! – Eine antifaschistische Perspektive auf das Verbindungswesen

Rechten Eliten Keine Plattform bieten!

[RT] Direkter Protest gegen AfD – Neujahrsempfang in Reutlingen

Den gemeinsamen Bericht des Bündnis, von dem auch wir Teil sind findet ihr HIER!

Knapp 1000 Menschen folgten heute dem Aufruf des Bündnis Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts Reutlingen und Tübingen, um auf dem Marktplatz gegen die AfD zu protestierten. Mit ca. 100 Menschen sind wir und das Offene Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und die Region gemeinsam aus Tübingen angereist. Das OTFR hat sich mit einer Rede an der Bündniskundgebung beteiligt.

Nach Ende der Kundgebung folgten viele unserem Aufruf, den AfDlern den Zugang zu ihrer Veranstaltung zu erschweren. Der Haupteingang zum Spitalhof konnte von den Rechten nicht genutzt werden, denn über 200 Menschen hatten sich davor versammelt um sie daran zu hindern den Neujahrsempfang zu besuchen. Und diejenigen, die den Versuch unternahmen, wurden konsequent daran gehindert! Auch das ein oder andere Ei wurde beobachtet, wie es in Richtung Haupteingang, hin zu den Rechten flog, die sich hinter der Polizei in Sicherheit wägten. Für die AfDler bedeutete die Blockaden am Marktplatz, dass sie sich über den Hintereingang auf ihre eigene Veranstaltung schleichen mussten. Auch dort wurde der Versuch unternommen den Zugang zu blockieren. In gewohnter Polizeimanier nutzen die Cops dort die Bandbreite von Pfeffer bis Pferden, um den legitimen antifaschistischen Protest zu behindern. Doch trotz dem Einsatz der Polizei konnten auch dort direkte Proteste nicht verhindert werden. Der Zugang zum Hintereingang der AfD-Veranstaltung war dann nur noch über die untere Metzgerstraße möglich.

Wir werten es als Gewinn, dass sich ein Großteil der Kundgebung und verschiedene Gruppen des Bündnisses an den direkten Protesten an Vorder-und Hintereingang des Spitalhofs beteiligten und sich im Anschluss daran, gemeinsam mit uns, in Form einer lautstarken Spontandemonstration, selbstbestimmt die Straße nahmen. Damit wurde zum Abschluss nochmals ein klares Zeichen gegen die AfD, ihre rechte Hetze und den Rechtsruck in der gesamten BRD gesetzt!

Für uns ist klar: solange die AfD in Reutlingen im Spitalhof oder irgendwo sonst Veranstaltungen abhält, werden wir diese mit unserem Widerstand konfrontieren!
Kein Raum der AfD!

Bilder findet ihr beim OTFR

[Tü] Bericht zur spontanen Kundgebung gegen Rechten Terror in Hanau

+++ Spontane Kundgebung mit anschließender Demonstration gegen rechten Terror +++ Über 400 Teilnehmer*innen +++ Reden von Fridays for Future, Die LINKE, VVN-BdA, OTFR+++

Gestern Abend haben wir unsere Trauer und unsere Wut über den rechten Terroranschlag in Hanau auf Tübingens Straßen getragen. Trotz einer kurzfristigen Mobilisierung beteiligten sich über 400 Menschen an der Kundgebung und der anschließenden Demonstration durch die Tübinger Innenstadt.

Unsere volle Solidarität und unser Mitgefühl gilt den Opfern des rechten Terroranschlages und ihren Angehörigen. Unsere Wut gilt der AfD und allen anderen, die mit ihrer rassistischen Hetze den geistigen und politischen Nährboden für diese rassistischen Morde geschaffen haben und dies auch weiter tun.

Umso wichtiger war es gestern, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit Menschen aus verschiedenen politischen Zusammenhängen und Spektren zu setzen, zusammen gegen den rechten Terror auf die Straße zu gehen, uns gegen rechte Hetze gerade zu machen und das auch in Zukunft zu tun.

Die Zeit des Redens ist längst vorbei: Lasst uns praktisch antifaschistisch aktiv werden und die Nazis mit unserem Widerstand konfrontieren!
Trauer zu Wut! Wut zu Widerstand!

Weitere Bilder findet ihr beim OTFR

[Tü] Rechten Terror stoppen! – Spontankundgebung

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und die Region:

+++ Rechter Terroranschlag in Hanau +++ Anschlag auf zwei Shisha Bars +++ Heute um 19 Uhr spontane Kundgebung auf dem Holzmarkt +++

Gestern Abend wurden in Hanau 10 Menschen von einem rechten Terroristen erschossen, der sich anschließend auch selbst umgebracht hat. Der Täter Tobias R. soll ein Bekennerschreiben hinterlassen haben, in dem er propagiert, dass die „Überfremdung Deutschlands“ mit solchen Taten „gesäubert“ werden müsse. Es handelt sich hierbei schon lange nicht mehr um einen Einzelfall. Immer wieder wurden in der jüngsten Vergangenheit rechte Terrornetzwerke aufgedeckt, oder wie in Halle oder jetzt in Hanau greifen Rechte zur Waffe und ermorden Menschen.
Die Grundlage dafür bietet auch die rassistische Hetze von AfD und co. Solidarisiert euch mit uns gemeinsam mit den Opfern des faschistischen Terrors. Stellen wir uns gemeinsam gegen die rechte Hetze und Gewalt.

Heute Abend 19:00 auf dem Holzmarkt!

[Pforzheim] Am 23. Februar gegen die Nazis in Pforzheim! …Weil’s notwendig ist!

Gemeinsam mit dem OTFR fahren wir am Sonntag, 23. Februar nach Pforzheim, um dort gegen die älteste Fackelmahnwache der Nazis in BaWü auf die Straße zu gehen.

Dazu treffen wir uns am 23. Februar um 15:20 Uhr am Tübinger HBF vorne.

Den Aufruf und alle weiteren Infos findet ihr unter der Kampagnen-Homepage

Dort findet Ihr auch ein MobiVideo der Antifas aus Karlsruhe!

Weil es Notwendig ist: Verbunden in der Solidarität und im Kampf auf der Straße!

[Böblingen] Nachbericht zu den Protesten gegen den Landesparteitag der AfD 15.02.2020

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region (AABS) und das Offene Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und Region (OTFR) haben einen Bericht zu den Protesten gegen den baden-württembergischen AfD-Landesparteitag in Böblingen veröffentlich, den wir an dieser Stelle dokumentieren möchten.

Der 15. Februar in Böblingen

Am vergangenen Wochenende fand der AfD-Sonderlandesparteitag in der Böblinger Kongresshalle statt. Den außerordentlichen Parteitag veranstalten die Rechten, um die seit längerem gährenden Streitigkeiten zwischen ‚Flügel‘ und neoliberalem Parteiteil zu klären. Dass sich gerade bei den Vorstandswahlen vor allem KandidatInnen der neoliberalen, gemäßigter auftretenden Fraktion durchsetzen konnten, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die AfD als Ganzes eine klar rechte Partei ist – Vorantreiberin und organisatorischer Kern des gesellschaftlichen Rechtsrucks.
Unverhoffte Blockaden

Deshalb fuhren wir, organisiert in den offenen antifaschistischen Treffen in Stuttgart und Tübingen, am Samstag Morgen mit über 80 AntifaschistInnen aus Stuttgart und Tübingen nach Böblingen. Vom Bahnhof aus zogen wir gemeinsam zur Kongresshalle. Die Polizeipräsenz war, wie gewohnt, völlig überzogen – grundlos versperrten die eingesetzten Polizeikräfte die letzten Meter des Weges in Richtung DGB-Kundgebung. Der Umweg, zu dem wir dadurch gezwungen waren, stellte sich als guter Blockadepunkt der AfD-Anreise heraus. Somit konnte zumindest die reibungslose Anfahrt eines Reisebusses und mehrerer Autos behindert werden. Weitere Anreisen wurden nach Räumung der Straße durch die Polizei von lautstarkem Protest begleitet.
Gemeinsame Kundgebung

Nachdem die Zahl der anreisenden AfD-Autos zurückging und der Parteitag begann, gingen wir geschlossen zur DGB-Kundgebung. Diese hatte mit ihrem Programm auf uns gewartet, damit wir zunächst an der Blockade mit vereinten Kräften protestieren konnten. Dies setzten wir nun auf der anderen Seite der Kongresshalle – ihm Rahmen der vom DGB angemeldeten Kundgebung – gemeinsam fort. Und zwar in Form verschiedener Redebeiträge, aber auch weiterhin direkt an den aufgestellten Polizeigittern, nur einen Eiwurf von den noch immer vereinzelt eintrudelnden AfD-Autos entfernt.
Spontandemonstration gegen das „Demo für Alle“ Symposium

Gegen Ende der DGB-Kundgebung nahmen wir uns mit einer Spontandemonstration erneut die Straße. Die selbsternannte „Demo für Alle“ (DfA), ein Sammelbecken für Faschisten, Rassisten, christliche Fundamentalisten und sonstige rechte Verschwörungstheoretiker hielt ebenfalls eine Veranstaltung in Böblingen ab. Obgleich ihrer großen Anstrengungen den genauen Veranstaltungsort geheim zu halten, gelang es ihnen nicht, von antifaschistischen Protesten verschont zu bleiben.

Den Rückweg zum Bahnhof nutzten wir abschließend, um das Böblinger Stadtbild am Rande des spontanen Demonstrationszuges durch verschiedene Plakate, Sticker und gesprühte Transparente zu verschönern und bereits jetzt auf die anlaufende Mobilisierung gegen den AfD-Bundesparteitag im April aufmerksam zu machen.


Denn: Egal ob Böblingen am vergangenen Wochenende oder Offenburg im April, ob „AfD“ oder „DfA“, ob zu diesem oder jenem Anlass: Machen wir den Rechten das Leben schwer und schränken wir ihren weiteren Strukturaufbau ganz praktisch ein! Gemeinsam, entschlossen und solidarisch!

Weitere Bilder findet ihr beim OTFR

[BaWü] Gemeinsam gegen den AfD-Bundesparteitag in Offenburg

Die Kampagne AfD Stoppen! gegen den Bundesparteitag der AfD in Offenburg ist gestartet! Auch aus Tübingen organisieren wir eine gemeinsame Anreise nach Offenburg! Aktuelle Informationen erhaltet ihr in Kürze hier!
Ihr wollt den Aufruf unterzeichnen und eine Anreise organisieren? Alle Informationen dazu findet ihr auf den Kampagnenseite unter https://afd-stoppen.org/

Rassismus, Sozialabbau, Neoliberalismus:Widerstand ist alternativlos!
Gemeinsam gegen den AfD-Bundesparteitag in Offenburg!

Am letzten Aprilwochenende 2020 will die AfD im badischen Offenburg ihren Bundesparteitag abhalten. Knapp 600 Delegierte sollen am 25. und 26. April in der Baden-Arena auf dem Offenburger Messegelände die sozialpolitischen Weichen der rassistischen Partei stellen. Im Fokus der Diskussionen steht das Rentenkonzept der Rechtspopulisten.

Die AfD ist nicht sozial.
Der Streit um die richtige Sozialpolitik schwelt in der AfD praktisch seit Gründung der Partei. Nach Jahren des Zwistes soll nun in Offenburg eine vorläufige Richtungsentscheidung getroffen werden. Für alle Betroffenen ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Während der Parteivorsitzende Meuthen die völlige Privatisierung der Altersvorsorge vorschlägt, setzt der faschistische Flügel um Höcke auf eine völkische Lösung: Renten ja, aber eben nur für gesunde, voll erwerbstätige „Bio-Deutsche“. Alle andere müssen mit Abschlägen rechnen oder gehen leer aus. Finanziert werden soll die Idee mit mehr Geburten. Für die Versorgung und Erziehung der Kinder ist nach Vorstellung der AfD ohnehin nur die Frau zuständig, Emanzipation und Gleichberechtigung sind für die Rechten Fremdwörter.

Die Auseinandersetzung um die Renten zeigt deutlich: Das Problem an der AfD ist nicht allein ihr Rassismus. Es fängt dort erst an. Schon 2016, als die AfD ihren Programmparteitag in Stuttgart abhielt, wurde ersichtlich: Rechte Politik bedeutet keine wirklichen sozialen Verbesserungen für alle Erwerbsabhängigen, sondern das genaue Gegenteil.
Zur rassistischen Hetze von Gauland und Co. gesellt sich der radikale Abbau bzw. die Privatisierung aller sozialen Sicherungssysteme. Hinzu kommt die Stigmatisierung und strukturelle Benachteiligung von Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, um leben zu können: Etwa Menschen mit Behinderung oder einer psychischen Erkrankung.

Die AfD ist nur die Spitze des Eisbergs.
Der Rassismus der AfD spaltet die Gesellschaft, ihre „Sozialpolitik“ macht die Menschen zu neoliberalem Freiwild. Setzen die Rechten ihre Forderungen durch, bedeutet das Armut und Elend für Millionen weitere in diesem Land. Schließlich reichen Job und Rente schon jetzt den wenigsten für ein (halbwegs) gutes Leben.
So notwendig deswegen die Kritik an den rechten Plänen ist, so wenig darf vergessen werden, dass Neoliberalismus und Sozialabbau eben keine Erfindungen von Rechtsaußen sind. Das Recht des Stärkeren, die Ellenbogenmentalität und die stete Konkurrenz sind in den Grundfesten unserer Gesellschaftsordnung verankert.
Und: Es ist die AfD, die zum Generalangriff auf die verbliebenen sozialen Sicherungssysteme bläst, realpolitische Tatsachen schaffen aktuell (noch) andere. Die Agenda 2010 wurde zu einer Zeit beschlossen, da war die AfD noch nicht mal in Gründung.

Solidarität statt Spaltung, Widerstand statt Akzeptanz.
Wir werden es nicht zulassen, dass die AfD versucht sich Ende April mit populistischen Phrasen in Offenburg als „Partei des kleinen Mannes“ zu inszenieren. Auch medienwirksame Lippenbekenntnisse mit sozialer Demagogie dürfen nicht darüber hinweg täuschen: Die AfD ist und bleibt die Partei des rechten Mobs, der (geistigen) Brandstifter, des sozialen Abbaus und der Klimawandelleugnung. Sie vertritt die Interessen der Konzerne, nicht die der Menschen.
Wenn die AfD nach Offenburg kommt, nehmen wir uns mit vielen anderen die Straße und stellen uns den Rechtspopulisten entschieden entgegen. Einen Parteitag, auf dem ungestört rassistische Hetzreden gehalten werden, darf und wird es mit uns nicht geben.
Wir haben aus der Geschichte dieses Landes gelernt und wissen: Mehr und bunt zu sein ist wichtig. Das allein reicht aber bei weitem nicht aus. Lautstarker Protest gegen Rechts ist richtig, antifaschistischer Widerstand auf unterschiedlichen Ebenen ist notwendig.
Deswegen rufen wir alle dazu auf, gemeinsam mit uns vielfältig und solidarisch gegen den Bundesparteitag der AfD zu demonstrieren. Kommt nach Offenburg! Nur zusammen können wir den Rechtstrend aufhalten und für eine solidarische Gesellschaft für alle streiten.

Unsere Antwort auf Rassismus und Sozialabbau ist Solidarität und Widerstand!
Gemeinsam stoppen wir die Rechten!

[Tü] Razzia im Wohnprojekt Lu15: Soli Sponti für die von Repression betroffenen!

Am Dienstag, 04. Februar 2020 um 18:30 Uhr versammelten sich mehr als 100 Menschen um Ihre Solidarität mit der Lu15 auszudrücken. Das Wohnprojekt in Tübingen wurde mitten am Tag von den Bullen gestürmt und teilweise durchsucht. Als Vorwand diente hierbei, dass am Vorabend zwei Personen mit dem Verdacht auf versuchte Sachbeschädigung aufgegriffen worden sind. Obwohl die Cops den ganzen Tag über nervöse Ziften in der Stadt und Wannen vor weiteren Hausprojekten positioniert haben, ist es trotzdem gelungen schnell und auf der Straße ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzten, welches zeigt, dass wir solche Angriffe auf die linke Bewegung nicht einfach so passieren lassen!

Denn nichts anderes ist dies: ein Angriff auf uns alle! Ein Angriff auf eine plurale linke Bewegung. In Tübingen und Anderswo.

Solcherlei Angriffe häufen sich in letzter Zeit. Seien es die Verschärfungen der Polizeigesetze in der ganzen BRD, der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA oder wie heute diese Razzia eines linken Wohnprojekts. Wir bemerken dabei, dass der bürgerliche Staat eine treibende Rolle spielt. So dass dieser für uns nach wie vor keine Bezugspunkte bietet und wir selbst aktiv werden müssen, wenn wir für eine bessere Gesellschaft kämpfen.

In der auf der Demonstration verlesenen kurzen Rede hieß es darüber: „Die Staatsgewalt versucht mit diesen Aktionen ein Klima der Verunsicherung herzustellen, dass wir uns nicht bieten lassen wollen. Sie greifen uns in unseren Schützräumen an …“

Weiter wurde gesagt: „Was jetzt wichtiger ist denn je, ist das wir zusammenhalten und versuchen die betroffenen Personen zu unterstützen. Nicht nur jetzt direkt nach der Razzia, sondern auch in Zukunft. Das kann auf alle möglichen Arten stattfinden, je nachdem was wir uns zutrauen, [denn] jede Art der Unterstützung ist wichtig!“

Die Losung dabei bleibt also: Wir lassen die Repression des Staates ins Leere laufen, indem wir uns davon nicht einschüchtern lassen, sondern solidarisch zusammen stehen und weiter zusammen kämpfen!
Alle zusammen gegen die Repression!

Weitere Bilder haben wir gefunden auf: http://www.tueinfo.org/cms/node/25984

[Böblingen] Gegen den AfD Landesparteitag am 15. Februar in Böblingen

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des AABS und des OTFR gegen den Landesparteitag der AfD in Böblingen!

+++ UPDATE: Zugtreffpunkt: 7:00 vor dem Tübinger Hbf +++

Am 15. Februar findet in der Kongresshalle Böblingen der Sonderparteitag des AfD-Landesverbandes statt, bei dem die rechten Hetzer ihren seit längerer Zeit stattfindenden innerparteilichen Machtkampf lösen wollen. Seit geraumer Zeit gewinnen Sympathisanten des faschistischen Flügels um den sogenannten „Stuttgarter-Aufruf“ zunehmend an Einfluss und liegen im Konflikt mit Teilen des Landesvorstandes. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Teil der Partei in Böblingen durchsetzen wird. Doch egal, ob sich rechte Hardliner der Partei am 15. Februar durchsetzen, oder andere Teile der Partei sich an der Macht halten können, es handelt sich bei der gesamten AfD um eine extrem rechte Partei.

Eine Partei, welche die Gesellschaft mit ihrer Hetze spaltet und ein Klima schafft, in dem Angriffe auf Geflüchtete, Menschen mit (vermeintlichem) Migrationshintergrund und andere, die nicht in das Weltbild der Faschisten passen, befeuert werden.

Außerdem versucht die AfD schon seit Jahren durch neoliberale und chauvinistische Forderungen der sowieso schon wenig besitzenden arbeitenden Bevölkerung noch mehr wegzunehmen. Rentenkürzungen, Sozialabbau und Arbeitszeitverlängerungen sind hier nur ein paar der Forderungen, welche aufzeigen, dass die AfD sicherlich nicht die Partei der sogenannten kleinen Leute, sondern viel mehr die der Reichen und Mächtigen ist.
Die AfD ist zentraler Motor und zugleich Profiteur eines
fortschreitenden gesellschaftlichen Rechtsrucks, sowie Dreh- und
Angelpunkt der rechten Bewegung.

Es liegt an uns, dass wir Veranstaltungen dieser Partei mit unserem
vielfältigen, selbstbestimmten und entschlossenen Protest begegnen.
Zeigt deshalb gemeinsam mit uns, dass wir die rechte Hetzte der AfD auch
in Böblingen nicht ungestört stehen lassen. Setzten wir dem unsere
gemeinsame Perspektive einer solidarischen und emanzipierten
Gesellschaft entgegen.

Kommt zur Kundgebung gegen den Sonderparteitag der AfD!

Bis dahin: Teilt das sharepic und sagts weiter!

15.02 um 08:30 vor die Böblinger Kongresshalle (Tübinger Straße)!



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